Donnerstag, 28. April 2011 um 14:09 Uhr
Am Freitag, den 29. April schaut die Welt nach London, um sich ein wenig abzulenken und von großen Gefühlen und Romantik zu träumen. Das englische Königshaus hat wenig von seiner Faszination eingebüßt und ist weiterhin weltweit Thema für Klatsch und Tratsch. Letztendlich reden wir alle gern über Prominente. Fest steht zumindest, dass sich kaum jemand der medialen Macht dieses Ereignisses der Hochzeit wird entziehen können. Allein vier TV-Sender übertragen die Hochzeitsfeierlichkeiten in Deutschland.
Montag, 04. April 2011 um 14:05 Uhr
Die letzten Monate haben uns alle sehr bewegt und durchgeschüttelt. Das Jahr ist seit Mitte Januar von großer Energie–Entladung geprägt gewesen, von geradezu tumultartigen, unklaren, sich bahnbrechenden Entwicklungen, die niemand hätte so vorhersehen können. In Nordafrika sind zwei Diktaturen gekippt und wir freuen uns, dass Veränderungen von unten durch die Macht der Bewegungen aus dem Volk heraus möglich wurden. Jupiter und Uranus sind mittlerweile ins Widder-Zeichen gewandert, jeweils sicherlich mit einer sehr eigenen Energie: Jupiter die Revolutionen in Tunesien und Ägypten entflammend und reüssierend. Doch die unbändige Energie ist ins Stocken gekommen und hat Gegenbewegung erzeugt. Libyen ist sicherlich ein dramatisches Beispiel, wie der Kopf wie bei Ghadaffi durch die Wand will und am Ende scheitern wird. Wenn Uranus im Widder steht, können dies erst einmal frustrierenden Erfahrungen sein. In Zeiten einer drohenden oder längst stattgefundenen Atomkatastrophe sind die Ereignisse in Libyen fast in den Hintergrund getreten und erst durch den Einsatz der alliierten Luftkräfte wieder mehr ins öffentliche Bewusstsein getreten.
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Sonntag, 06. März 2011 um 14:09 Uhr
Als am 1. März Verteidigungsminister Karl Theodor zu Guttenberg seinen Rücktritt vom Amt verkündete war dies dann doch keine große Überraschung mehr – der Blick auf die beherrschenden Transite in seinem Horoskop, den wir hier tun wollen, spricht im Übrigen eine eindeutige Sprache.
Zu groß war der dauerhafte Druck in den Tagen vor seinem Rücktritt auf ihn geworden. Zu Guttenberg hatte große Fehler begangen, viele Passagen seiner Promotionsschrift komplett abgeschrieben. Wer sich nicht lustig über den „Copy-Paste-Minister“ machte war schockiert über seinen Umgang mit der Wahrheit – und die Arroganz im Umgang mit der Schuld. Die Süddeutsche Zeitung sprach im Oktober mit der italienische Starfotograf Oliviero Toscani, der über zu Guttenberg folgendes sagte: „Wenn es Ihrem Verteidigungsminister gefällt, Bilder zu inszenieren, müssen Sie über Ihren Minister nachdenken und urteilen, nicht über das Bild. Wenn er zu der Art Politiker gehört, die inszenierte Bilder lieben, heißt das vielleicht, dass er nicht so gern die Wahrheit sagt. Er schätzt die Inszenierung, seine Politik wird zum Theater. Wenn sich Ihr Verteidigungsminister nicht sicher ist, was er ist, dann gefällt es ihm zu inszenieren, was er nicht ist. Jeder muss selbst wissen, wie er aussehen will.“
Donnerstag, 10. Februar 2011 um 14:05 Uhr
Am 8. Februar 2011 ist der Langsamläufer Chiron in die Fische gewechselt. Nach seiner rückläufigen Phase vom 20. Juli 2010 bis 7. Februar 2011 ist er nun bis 2018/2019 in den Fischen angelangt. Wir erinnern uns an einen Artikel aus dem letzten Jahr, dessen Gedanken zu Chirons Zeichenwechsel, wir hier gerne wieder aufnehmen und erweitern wollen. In unserer Jahresvorschau haben wir Chirons Wechsel in die Fische im Januar-Newsletter mit seinen grundlegenden individuellen Auswirkungen beschrieben: Uns allen könnte Chiron in den Fischen unsere Einsamkeit und Isolation gewahr werden lassen und es könnte sich zeigen, wie wenig Vertrauen in unser Dasein vorhanden ist. Es gilt sich zu verbinden und zwar mit den Menschen, die unsere Sehnsüchte und Ideale teilen. Heilung kann sich dort zeigen, wo wir spirituell Vertrauen erleben, letztendlich dort, wo wir erfahren, dass die Wunde nicht nur unsere eigene ist, sondern eine kollektive Erfahrung.
Donnerstag, 13. Januar 2011 um 14:05 Uhr
Stand bei Ihnen das Jahr 2010 auch im Zeichen des Umbruchs? Befeuert durch das Große Kreuz und die Kardinale Klimax war es ein Jahr, in dem alte Strukturen ins Wanken gerieten und dann oft genug auch einstürzten. Das Gefühl, dass Dinge, die bisher als unverrückbar und sicher galten, instabil wurden und sich Risse zeigten, ist ein vorherrschendes Gefühl des Jahres 2010. Vielfach war es aber unmöglich, alle Brüche schon im zurück liegenden Jahr zu erkennen und auch Neuanfänge, für die vor allem im Sommer 2010 die Zeitqualität gut war, verloren in der Trübe des Herbstes wieder an Fahrt, ohne zum Ziel zu führen.
Mittwoch, 29. Dezember 2010 um 00:00 Uhr
Gab es bei Ihnen ein berufliches Leben vor der Astrologie oder sind Sie zielstrebig auf das Berufsziel Astrologin zugelaufen?
Bei mir verhielt sich das eher umgekehrt, d.h. die Astrologie ist vielmehr auf mich zugelaufen. Das erste Mal 1975 während meiner Lehre als Buchhändlerin in einer kleinen Buchhandlung. Die Welt der Sprache, der Bücher, die Welt des Schreibens war schon von klein auf “meine Welt”. Dass dies für jemanden mit einer Zwillinge-Sonne recht typisch ist, wusste ich damals noch nicht. Doch dann kam der Tag, an dem mir mein Chef einen Staublappen in die Hand drückte und meinte: “Heute sind die Ladenhüter dran!” Kurze Zeit später zog er ein dickes, schweres und ziemlich verstaubtes Buch aus einer Ecke und hielt es mir mit den Worten entgegen: “Nimm´s mit oder werf´s weg!” Es war “Löhleins Handbuch der Astrologie” aus dem Lichtenberg-Verlag. Ich nahm das fast 800 Seiten starke Werk mit nach Hause, begann, darin zu lesen und staunte, wie treffend u.a. die einzelnen Sonnenzeichen beschrieben wurden. Dennoch, dass Astrologie mehr als nur eine nette Spielerei über persönliche Eigenschaften oder zur Frage “Wer passt zu wem?” sein könnte, kam mir damals noch nicht in den Sinn.
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Gespräch mit unserer erfolgreichen Absolventin Anke Büsch über die Astrologie-Ausbildung, das Glück, Astrologie zu studieren und sich Freiräume dafür zu schaffen
Für viele unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist es die entscheidende Frage: Wie schaffe ich es, meinen Wunsch nach einer Astrologie-Ausbildung in mein Leben zu integrieren? Sobald die Frage nach der für sie passenden Lernform geklärt ist - in Seminaren zu lernen oder bequem von zu Hause aus zu studieren und individuell betreut zu werden - erleben sie die belebende Wirkung der astrologischen Themen, die ihr Leben bereichern. Manche fürchten, nicht genügend Disziplin mitzubringen. Viele stellen dann jedoch fest, dass sich ihre Leidenschaft für die Astrologie durch das Studium derart verstärkt, dass Freiräume für das Studium fast von alleine entstehen. Andere schaffen sich selbst ein realistisches Zeitmanagement, denn letztlich verlangt das Studium nicht mehr als sechs bis acht Stunden pro Woche. Wenn dennoch die Zeit einmal nicht gereicht hat, dann fragen Sie einfach die Astropraxis nach einer Pause.
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Aktuell sind wir auf die Mondknoten durch eine astrologische Konstellation aufmerksam geworden, die wir in unserem Blog im Artikel „Wenn Stärke nur gespielt wird und die Angst der Motor ist“ am 26. November über Pluto im Steinbock und den autoritären Staat kommentiert haben. Am 28. November stand Pluto in exakter Konjunktion zum nördlichen Mondknoten. Das passiert nur alle 16-18 Jahre. Macht- und Ohnmachterfahrungen im Besonderen kennzeichnen diese Konstellation. Wir versuchen in dieser Zeit alles unter Kontrolle zu haben, damit uns ja nichts geschehen kann. Zusätzlich sind wir durch die Beschäftigung mit dem Thema Karma im Horoskop auf die Mondknotenachse aufmerksam geworden. Christoph Schubert Weller besuchte Anfang November die AstroPraxis, um über dieses Thema zu referieren. Ab März 2011 findet dazu eine einjährige Weiterbildung in Hamburg statt. Die Mondknotenachse, bestehend aus nördlichem (aufsteigendem) und südlichem (absteigendem) Mondknoten spielen bei der Deutung des Karmas im Horoskop eine zentrale Rolle. Das Karma im Horoskop kann uns über das informieren, was uns im Leben ganz besonders „ruft“ und dafür ist neben anderen Faktoren auch die Stellung der Mondknoten von ganz entscheidender Bedeutung.
Donnerstag, 02. Dezember 2010 um 12:15 Uhr
Am 6. Juni jährt sich zum 50. Male der Todestag des Psychoanalytikers Carl Gustav Jung. Jung, geboren am 26.07.1875 um 19.20 Uhr in Kesswil war Oberarzt an der Psychiatrischen Klinik und Privatdozent an der Universität Zürich. Später lehrte als Professor für Medizinische Psychologie in Zürich und Basel und eröffnete 1948 in Küsnacht das C.G. Jung-Institut.
Dienstag, 09. November 2010 um 22:15 Uhr
In Teil 1/3 haben wir uns mit dem vorgeburtlichen Ich beschäftigt, wie es von unseren Eltern erträumt wurde. Welche Wünsche und Visionen begleiteten sie, nachdem sie erfuhren, dass sich ein Kind ankündigte? Wie wurde das Kind erträumt?
In Teil 2/3 wurde die Tatsache manifest, dass Eltern ein Kind erwarten und sie sich für einen Vornamen entscheiden, der mit der künftigen familiären Rolle des Neugeborenen zusammenhängen wird. Solche Verknüpfungen sind den Eltern zumeist nicht ganz bewusst. Es ist nicht zwingend notwendig, ein rückblickendes Gespräch mit den Eltern zu führen. Denn es kommt nicht unbedingt darauf an, konkrete Fakten zu erfahren, sondern eher darauf, die Stimmung der Wasser-Häuser zu erfassen. Die nicht konkretisierte Ebene birgt den Vorteil in sich, dass sie der psychologischen und spirituellen viel näher steht. Um astrologisch die Verbindung zwischen Namenswahl und familiärer Rolle treffend zu erfassen, sollte der Astrologe im Idealfall ebenso kompetent wie intuitiv sein.

Bei der Beschäftigung mit dem VIII. Haus geht es um das Erspüren von weit zurückliegenden, nicht geheilten Schmerzen. Sie prägten nicht nur die Eltern, sondern möglicherweise ebenfalls weiter zurückliegende Generationen. Die Ursache für die Schmerzen überspringt in der Tat oft eine oder zwei Generationen, und wir müssen uns ihnen auch ohne Gesprächsmöglichkeit mit ihren Urhebern annähern können. Dazu verhelfen uns unsere Intuition und unser astrologisches Können.
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