Der Januar 2026 beginnt mit kraftvollen Wandlungsimpulsen, die sowohl auf persönlicher als auch auf kollektiver Ebene spürbar sind. Viele Konstellationen in kardinalen Zeichen deuten auf Aufbruch, Entscheidung und die Notwendigkeit innerer Ausrichtung hin. Zwischen Reibung, Klarheit und Vision wird uns dieser Monat immer wieder auffordern, in Bewegung zu kommen – nicht um der Bewegung willen, sondern um bewusster den eigenen Weg zu beschreiten.
Chiron wird direktläufig – Verletzlichkeit als Stärke (2.1.)
Gleich zu Monatsbeginn wird Chiron im Widder direktläufig. Nach einer Phase innerer Verarbeitung können nun Prozesse der Heilung und Identitätsstärkung konkreter angegangen werden. Gerade dort, wo wir uns bisher als „zu schwach“ empfanden, öffnet sich jetzt eine Tür für mutige Schritte. Ein guter Zeitpunkt, um eigene Verletzungen nicht länger als Makel, sondern als Teil der persönlichen Kraftquelle zu begreifen.
Vollmond auf der Steinbock/Krebs-Achse – mit Herz und Haltung (3.1.)
Der erste Vollmond des Jahres bringt eine intensive Konstellation mit sich: Sonne, Venus und Mars stehen vereint im Steinbock, während der Mond im Krebs die emotionale Seite betont. Diese Konstellation fordert dazu auf, Gefühl und Verantwortung zu verbinden. Es geht um die Balance zwischen Nähe und Selbstbehauptung, Fürsorge und Klarheit. Die Beteiligung von Venus und Mars macht Beziehungsthemen besonders lebendig – sei es im privaten oder beruflichen Umfeld.
Neuer Venus/Mars-Zyklus – Verbindung mit Ziel (8.1.)
Mit der Konjunktion von Venus und Mars im Steinbock beginnt ein neuer Beziehungszyklus. Anders als in leidenschaftlichen Feuerzeichen zeigt sich hier der Wunsch nach Verlässlichkeit, Struktur und gemeinsamen Zielen. Diese Konjunktion legt den Grundstein für verbindliche Partnerschaften – im Liebesleben, aber auch im kreativen oder beruflichen Miteinander.
Spannung und Expansion – Jupiter im Fokus (9.–10.1.)
Zwischen dem 9. und 10. Januar stehen Venus, Sonne und Mars in Opposition zu Jupiter im Krebs. Diese Aspekte fordern uns dazu heraus, unsere Komfortzone zu verlassen. Was uns überstrapaziert und zu sehr vereinnahmt hat, wird sichtbar. Gleichzeitig eröffnet sich auch das Potenzial für Wachstum – vorausgesetzt, wir bleiben ehrlich und maßvoll.
Berührbarkeit trifft Realität – Chiron wird aktiviert (11.–13.1.)
Es folgen Quadrate von Venus, Sonne und Mars zu Chiron im Widder – eine Serie, die emotionale Reizpunkte setzt. Verletzungen, die bisher verdeckt waren, können jetzt an die Oberfläche drängen. Doch mit dem direkten Chiron ergibt sich hier eine Chance zur Konfrontation – nicht im Sinne von Eskalation, sondern im Sinne bewusster Heilung.
Neumond im Steinbock – Aufbruch mit Tiefgang (18.1.)
Der Neumond im Steinbock fällt in die Nähe einer Konjunktion von Merkur und Mars – eine kämpferisch-klar strukturierende Energie, die konkrete Umsetzung begünstigt. Zudem wirkt im Hintergrund die Konjunktion von Venus mit Pluto beim Übergang in den Wassermann – ein Hinweis auf tiefgreifende Wandlungen in Beziehungsdynamiken oder kreativen Projekten. Dieser Neumond eignet sich hervorragend, um langfristige Entscheidungen zu treffen – getragen von innerer Klarheit und bewusster Abgrenzung.
Lilith wechselt in den Schützen – die wilde Suchende (20.1.)
Mit dem Eintritt von Lilith in den Schützen wird der Ruf nach Freiheit, Wahrheit und weiblicher Autonomie lauter. Diese Stellung konfrontiert uns mit überkommenen Glaubenssätzen und lädt dazu ein, jenseits von Konventionen eigene Horizonte zu erweitern.
Neptun kehrt in den Widder zurück – Vision wird zur Tat (26.1.)
Am 26. Januar kehrt Neptun erneut in das Zeichen Widder zurück – nach einer ersten kurzen Phase im vergangenen Jahr. Damit wandelt sich die Energie von passiver Sehnsucht hin zu visionärem Vorstoß. Ideelle Bewegungen können wieder an Fahrt gewinnen, ebenso wie ein mutigerer Umgang mit spirituellen Themen. Dieser langfristige Transit ermutigt uns dazu, nicht nur zu träumen, sondern diese Träume auch umzusetzen – mit all den Chancen und Herausforderungen, die damit einhergehen.
Fazit
Der Januar 2026 ruft uns dazu auf, aus innerer Klarheit heraus neue Strukturen zu schaffen. Alte Verletzungen können als Ressource dienen, wenn sie bewusst reflektiert werden. Beziehungsthemen und persönliche Ziele rücken ins Zentrum – ebenso wie das große Thema der Selbstverantwortung. Ein Monat mit viel Reibung und viel Potenzial für Neuanfänge – getragen von innerer Reife.



