Unsere Jahresvorschau greift einige der großen Geschichten des neuen Jahres auf. Vollständig ist sie nicht und auch keine Anleitung zum (Über-)Leben für 2026, sondern vielmehr eine Einstimmung auf das Jahr, das uns im Januar noch ganz unvertraut erscheinen mag.
Beziehungen – privat, beruflich und international – werden 2026 zu einem zentralen Thema. Gleich zu Jahresbeginn, am 8. Januar, trifft sich Venus mit Mars zur Konjunktion im Steinbock. Diese Konstellation wirkt wie ein kraftvoller Anstoß für partnerschaftliche Vorhaben, die auf gemeinsamen Werten basieren. Wenn die Chemie stimmt, lassen sich nun tragfähige Ideen verwirklichen. Doch gerade dort, wo längst Sand im Getriebe ist, könnte es zu klaren Entscheidungen kommen. Die Zeit ist reif für Gespräche auf Augenhöhe – oder einen klaren Schnitt.
Ein weiterer bedeutsamer astrologischer Wendepunkt des Jahres 2026 ist die Konjunktion von Saturn und Neptun, die sich am 20. Februar auf den ersten Graden des Widders ereignet. Diese seltene Verbindung von Struktur und Sehnsucht, von Realität und Ideal, kann zu einer kollektiven Neuausrichtung führen. Sie unterstützt uns dabei, konkrete Formen für Visionen zu finden, Träume greifbar zu machen – und Illusionen loszulassen. Es ist eine Konstellation, die Mut verlangt, eine neue Ordnung zu schaffen, die nicht auf Kontrolle, sondern auf Sinnhaftigkeit basiert.
Ab Mai bildet sich ein kraftvolles Dreieck zwischen Pluto im Wassermann, Uranus in den Zwillingen und Neptun im Widder – eine Konstellation, die über Monate hinweg wirksam ist. Sie symbolisiert eine Phase enormer Innovationskraft, disruptiver Umbrüche und tiefgreifender geistiger Transformation. Das Denken weitet sich, das Bedürfnis nach Wandel wird stärker. In dieser Zeit können neue Wege des Zusammenlebens, Lernens und Arbeitens entstehen – nicht als abstrakte Zukunftsvision, sondern als greifbare Realität. Wer bereit ist, aus gewohnten Denkmustern auszubrechen, wird von dieser Konstellation getragen und inspiriert.
Ein weiterer Schlüsselmoment folgt im Juni, wenn Chiron am 19. in das Stier-Zeichen wechselt. Mit ihm rückt die Frage nach Stabilität und innerer Sicherheit ins Zentrum – sei es auf emotionaler, körperlicher oder finanzieller Ebene. Diese Zeit ermutigt dazu, achtsam mit unseren Kräften umzugehen, auf den eigenen Rhythmus zu achten und liebevoll Grenzen zu setzen. Bereits in den Monaten zuvor – im März und April – könnte unser Energiehaushalt sensibler reagieren, was bewusste Erholung umso wichtiger macht.
Das erste exakte Lufttrigon zwischen Uranus in den Zwillingen und Pluto im Wassermann am 18. Juli 2026 weist auf eine neue Ära hin: Technologische und gesellschaftliche Innovationen, allen voran die rasante Entwicklung der Künstlichen Intelligenz, können jetzt tiefgreifende Veränderungen in Gang setzen. Wer in seiner Mitte ist, sich selbst vertraut und bereit ist, Neuland zu betreten, wird in dieser Umbruchszeit besonders viel bewegen können.
Zuversicht und schöpferischer Mut erhalten kräftigen Rückenwind durch Jupiter, der ab dem 30. Juni durch das Zeichen Löwe wandert. Dieser Transit bringt eine Strömung von Optimismus und Vitalität mit sich. Wer seine Herzensprojekte mit Weitblick und Begeisterung verfolgt, kann in dieser Zeit nicht nur Anerkennung ernten, sondern auch ein tragfähiges Fundament für die Zukunft legen. Vertrauen Sie Ihrer Kreativität – sie kennt den Weg.
Im Herbst richtet sich unser Blick dann wieder auf zwischenmenschliche Verbindungen. Venus wird zwischen dem 3. Oktober und dem 14. November rückläufig – eine Phase, in der sich alte Beziehungsthemen melden. Verborgene Konflikte können an die Oberfläche drängen, alte Wunden zeigen sich. Diese Wochen laden dazu ein, Bilanz zu ziehen: Was kann geheilt, was darf losgelassen werden? Wer mutig und ehrlich hinsieht, kann Vergangenes in Frieden verabschieden und neue Klarheit gewinnen.



